Remscheider Röntgenlauf

Dank einer sehr lieben Lauffreundin die ich seit meinen Laufanfängen 2012 kenne und die diesmal nicht von meinen von meiner Seite wich habe ich diesen Marathon gefinisht.

Eigentlich wollte ich ja nach 21,0975 km raus …

Der Kopf sagte schon nach 10 km….och nööööö is ja doch anstrengend, so die Berge hoch und vor allem wieder runter.
Die Oberschenkel spüre ich schon nach 20 km deutlich …und dann …irgendjemand hat mich da einfach überredet…. komm Birgit das schaffst Du, du läufst noch so fluffig, nun komm endlich riefen mir meine Bekannten und meine Lauffreundin zu. Eigentlich war ich da schon 100 Meter vor dem Halbmarathonziel im Schlussspurt,
der Kampf im Kopf begann und im letzten Moment wechselte ich die Seite, um doch rechts für das Marathonziel zu bleiben, also musste der Kopf neu resetet werden und das Ziel neu programmiert werden

Es lief bis km 30-32 wirklich gut. Bergauf sind wir alle gemeinsam gegangen, Berg runter und auf den geraden gelaufen. Ich wusste schon als ich die Spur wechselte das ich einbrechen werde aufgrund der mehr als schlechten Vorbereitung. Ich hatte keinen langen Lauf im Vorfeld der einen Marathon würdig wäre.
Irgendwann kam es dann ich brach ein und benötigte einiges an Motivation. Die ich auch bekam von meiner Truppe.
Die Gehpausen würden länger. An einigen Stellen war es nicht möglich weiter zu laufen …die Gehpausen zu dieser Zeit eine wohltat.
Es war wirklich hart aber das Gefühl dennoch bald ins Ziel zu kommen überwältigte mich

Ulrike eine erfahrene Ultraläuferin und erfahrene Brems und Zugläuferin meine Laufbegleitung hat einen tollen Job gemacht.

Die letzten 4 km waren stetig Berg an, es nahm fast lein Ende mehr, und hat mir noch mehr Kraft gekostet.

Aber als ich die Musik, die Stimmen aus dem Ziel hören konnte, gab es mir noch einmal einen Schub..um den letzten Sprint zu laufen
..endlich im Ziel….wir lagen uns vor Freude in den Armen…. Marathon Nr.6 ist drin im Kasten.

Ein Marathon wird definitiv von der Willenskraft und dem Kopf….ach ja und dem Training im Vorfeld entschieden, das letztere war etwas arg Stiefkindlich von mir behandelt worden. Da ein Marathon frühestens im April anstehen würde.

Es war der härteste Marathon für mich(1200Höhenmeter) zeitgleich der schönste, von dieser wundervollen Landschaft her.

Als Flachlandtiroler sind das BERGE…..

Aber ich habe gefinisht….das ist einfach genial…und stand nicht wirklich auf meiner Liste. Nicht diesmal.

Jetzt kann ich erst einmal keine Berge, Anhöhen oder gar Hügelchen mehr sehen.

…5:55:57 Stunden war ich unterwegs. In der AK war ich die 9 .

Lieben Gruß Birgit Kreft