Kölner Brückenlauf 2016

Am Sonntag, den 11.09.2016, war es wieder soweit, die Reise zum „36. Gerolsteiner Brückenlauf“ in Köln startete um Punkt acht Uhr. Nach der Ankunft, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, wurden die Startunterlagen abgeholt und das Gepäck abgegeben. Es begann das Warten auf den Startschuss um 10 Uhr. Die Zeit bis dahin wurde mir durch meinen PT, persönlichem Trainer Hannes, angenehm verkürzt. Punkt zehn Uhr wurden die Läufer auf die 15,4 km lange Strecke geschickt. Während des Laufes ist der Fluss fünfmal mit Hilfe der Rheinbrücken zu überqueren. Die Brücken wurden mal über Autoauffahrten erklommen und verlassen, ein anderes Mal über Treppenaufgänge und -abgänge. Die Brücken stellen ein nicht zu unterschätzendes Hindernis dar. Man gerät aus dem Lauftakt, man übt andere Bewegungen aus, der gesamte Rhythmus wird unterbrochen. Die Laufveranstaltung selber lebt unteranderem von seinem interessanten Panorama. Den imposanten Kölner Dom hat man ständig im Blick und der Rhein selber stellt eine sehr interessante, abwechslungsreiche Kulisse dar. Läuft man über die Hohenzollernbrücke, so kann man die unzähligen Liebesschlösser betrachten, die an das Geländer angeschlossen wurden. Solche Eindrücke lenken angenehm von den Strapazen des Laufs ab. Über die gesamte Strecke verteilt standen unzählige Zuschauer, die die Läufer intensiv anfeuerten. Nach gut 1:39 war für mich das Ziel erreicht und ich wurde lauthals von meinem PT empfangen. An Stelle einer Medaille gab es ein frisch gezapftes Kölsch vom PT. Der Lauf war für mich wieder einmal ein schönes Erlebnis, an dem ich im nächsten Jahr sicherlich wieder teilnehmen werde.