Halbmarathon Düsseldorf-Duisburg

Am 15.10.2017, um 7:30Uhr, fuhr ein mit ambitionierten Läufern vollbesetzter VW-Bus in
Richtung Düsseldorf ab. Die Busbesatzung hatte sich frühzeitig für den HM angemeldet und war
nun gut gelaunt auf dem Weg zum Rheinufer. Dort angekommen machte sich die Gruppe auf
den Weg zum Start/Ziel-Bereich. Die Sonne stieg langsam über der Skyline von Düsseldorf auf
und es sah nach einem sehr schönen, herbstlichen Sonnentag aus, ohne eine einzige Wolke
am Himmel. Nach und nach füllte sich der Bereich hinter dem Startbogen und pünktlich um
9:30Uhr wurde die erste Startwelle gestartet, wir standen in der zweiten Welle, das machte aber
nichts. Schnell trennte sich die Spreu vom Weizen und die Gruppe fiel auseinander, wir
gehörten zur Spreu. Wir liefen kurz nach dem Start direkt am Rheinufer rheinabwärts in
Richtung Duisburg, immer mit einem Blick auf den Rhein. Das sich ständig ändernde Bild vom
Rhein sorgte für Abwechslung und man merkte nur selten wie wir einen Kilometer nach dem
anderen absolvierten. Wir kamen an prächtigen Häusern vorbei, die Altstadt von Kaiserswerth
wurde durchquert, wir liefen an Wittlaer vorbei. Mit der Zeit bekam man die Kraft der Sonne zu
spüren, die doch erheblich war. Aber der Veranstalter hatte vorgesorgt und jeder
Erfrischungsstand wurde ausgiebig genutzt. Der Streckenverlauf wandelte ständig zwischen
Gärten, Häuser, Äcker, Wiesen und Vater Rhein begleitete uns auf der linken Seite. Nach
einem kurzen, knackigen Anstieg zur Deichkrone vor Mündelheim ging es auf der anderen Seite
hinab in die Felder von Serm und hier bekamen wir die volle Kraft der herbstlichen Sonne zu
spüren. Nach einem kurzen Stück über die gesperrte B8, hier hatten tatsächlich einige
Teilnehmer die Muse Blumen zu pflücken, ging es über einen schönen, abseits gelegenen Weg
durch Huckingen zum Zielbereich. Hier warteten bereits die Läufer vom Lauftreff, die mit einer
starken Laufleistung aufwarten konnten, nur die hatten keine Blumen und keine Fotos von
unterwegs. Nach dem obligatorischen Wasser und alkoholfreiem Erdinger sammelte man sich,
bewunderte jeden der schneller war als man selber, lobte die wunderschöne Strecke und war,
trotz der inzwischen nicht unerheblichen Wärme, voll des Lobes auf das gute Wetter. Somit ging
ein sehr schöner Lauf zu Ende, alle Teilnehmer waren mit Ihrer Leistung zufrieden und alle
werden, wenn Sie es ermöglichen können, sicherlich im nächsten Jahr wieder in Düsseldorf
starten.